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Durch die immer noch alarmierende Bestandssituation des Europäischen Aales, fördert auch dieses Jahr das Land Niedersachsen wieder den Aalbesatz mit Landes- und EU-Mitteln, um die Blankaalabwanderungsrate (Abwanderung in das Sargassomeer um sich dort erfolgreich fortzupflanzen) in den niedersächsischen Gewässern aufrecht zu erhalten und evtl. zu steigern.
Die Ursachen dafür sind sicherlich u.a. in den Querverbauungen der Flüsse zu suchen. Ein weiterer Grund ist die Bestandsexplosion des Kormorans und dem damit verbundenen Fraßdruck und das Abfischen der sogenannten Glasaale (Glasaale sind wenige Zentimeter lange, junge Tiere, die nach einer Reise von mehreren tausend Kilometern durch den Atlantik vor den europäischen Küsten auftauchen, um ihre Wanderung in die Flüsse zu beginnen). Die meisten Aale werden jedoch bei der Abwanderung, wenn diese eine stattliche Größe erreicht haben, von den Turbinen der Wasserkraftwerke zerhäckselt. Hier sind noch immer hohe Mortalitätsraten zu verzeichnen.
Deswegen wird auch in diesem Jahr der Angelverein Jever e. V., 126,7 kg Aale aus dem Förder-Programm und zusätzliche 15 kg die nicht gefördert werden, für unsere Kuhlen erhalten. Das sind bei einem Gewicht von ca 4 g pro Aal, eine Gesamtmenge von ca. 36.000 Aale.
Am 05.05.2018 wurden die Aale aus dem Förderprogramm geliefert. Die dann in unseren eigenen Fisch-Tanks umgeladenen Aale, wurden auf die vom Verband, durch unsere Fischwarte und freiwillige Helfer, an den vorgeschriebenen Stellen unserer Gewässer, nach einer vorsichtigen Temperaturanpassung, am Zielgewässer entlassen.

Text:  A. Kretz

Bilder:  AV Jever e.V.

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Wangermeer, Karpfen an CEV (Schlafkrankheit) im Frühjahr 2017 erkrankt

Diese Warnung gilt auch für 2018

Im Frühjahr 2017 trat eine Erkrankung der Karpfen im Wangermeer mit CEV, eine Erkrankung, von der nur Karpfen befallen werden, auf. Um eine mögliche Übertragung auf Karpfen in anderen Gewässer zu vermeiden, dürfen entnommene Karpfen des Wangermeers weiterhin nicht in andere Gewässer umgesetzt werden!

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